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Yachtcharter-Versicherung: Was ist abgedeckt, was nicht und was Sie fragen sollten

·Aktualisiert 28. März 2026

Alle professionellen Yachtcharter verfügen über eine umfassende Versicherung, die Kaskoschäden, Haftpflichtansprüche Dritter und die Besatzung abdeckt. Personenschäden von Gästen sind durch die P&I (Protection & Indemnity) Versicherung der Yacht abgedeckt. Die Standard-Charterversicherung deckt jedoch weder Reiserücktritt, persönliches Eigentum noch medizinische Evakuierung ab. Charterer sollten eine separate Charter-Rücktrittsversicherung und eine persönliche Reiseversicherung in Betracht ziehen. Bluebnc-Charter sind über Lloyd's of London versichert.

Yachtcharter-Versicherung erklärt: Ein umfassender Leitfaden für den modernen Charterer

Alle professionellen Yachtcharter verfügen über eine umfassende Versicherung, die Kaskoschäden, Haftpflichtansprüche Dritter und die Besatzung abdeckt. Personenschäden von Gästen sind durch die P&I-Versicherung (Protection & Indemnity) der Yacht abgedeckt. Die Standard-Charterversicherung deckt jedoch weder Reiserücktritt, persönliches Eigentum noch medizinische Evakuierung ab. Charterer müssen eine separate Charter-Rücktrittsversicherung und eine persönliche Reiseversicherung abschließen. Bluebnc-Charter sind über spezialisierte Seeversicherer bei Lloyd's of London versichert, was den höchsten Versicherungsstandard gewährleistet.

Das Fundament: Die yachteigene Versicherung verstehen

Eine Luxusyacht zu chartern ist eine Investition in ein unvergleichliches Erlebnis von Freiheit und maßgeschneidertem Service. Um dieses Erlebnis zu schützen, arbeitet im Hintergrund ein robustes Versicherungsgerüst. Eine häufige und entscheidende Frage von Erst- und erfahrenen Charterern lautet: „Ist der Yachtcharter versichert?“ Die Antwort ist ein klares Ja. Jede legal betriebene kommerzielle Charteryacht ist nach internationalem Seerecht verpflichtet, durch ein umfassendes Versicherungspaket geschützt zu sein. Dies ist kein optionales Extra; es ist ein unverhandelbarer Eckpfeiler eines professionellen Betriebs, der die Sicherheit des Schiffes, seiner Besatzung und vor allem seiner Gäste gewährleistet. Bei Bluebnc Yachting arbeiten wir ausschließlich mit Yachteignern zusammen, die sich zu den höchsten Sicherheits- und Versicherungsstandards bekennen und unseren Kunden absolute Sorgenfreiheit bieten.

Schicht 1: Kasko- und Maschinenversicherung (H&M)

Die grundlegendste Versicherungsschicht einer Yacht ist ihre Kasko- und Maschinenversicherung (H&M). Diese deckt das physische Gut der Yacht selbst ab. Stellen Sie es sich wie die Vollkaskoversicherung für ein mehrere Millionen Euro teures Schiff vor. Sie schützt vor physischem Verlust oder Beschädigung des Yachtrumpfes, der Motoren, Generatoren, Navigationssysteme und aller anderen festen Ausrüstungen. Ob es sich um Schäden durch einen Sturm, eine Kollision, einen Brand oder eine Grundberührung handelt, die H&M-Police übernimmt die Reparaturkosten und stellt sicher, dass die Yacht wieder in ihren ursprünglichen Zustand versetzt werden kann. Diese Police ist der Schutz des Eigners für seine bedeutende Investition, aber ihre Existenz ist eine entscheidende Zusicherung für den Charterer, die garantiert, dass das Schiff, auf dem Sie sich befinden, finanziell gegen größere Zwischenfälle abgesichert ist.

Schicht 2: Protection & Indemnity (P&I) Versicherung

Der vielleicht kritischste Bestandteil der Versicherung einer Yacht aus der Perspektive eines Gastes ist die Protection & Indemnity (P&I) Deckung. Was ist also eine P&I-Versicherung? Es handelt sich um eine spezielle Form der Seeversicherung, die die gesetzlichen Haftpflichten des Yachteigners gegenüber Dritten abdeckt. Im Rahmen eines Charters sind Sie und Ihre Gäste diese Dritten. Diese Police greift im unglücklichen Fall, dass sich jemand auf der Yacht verletzt. Wenn eine Verletzung als direkte Folge der nachgewiesenen Fahrlässigkeit des Schiffes oder der Besatzung auftritt – zum Beispiel ein Sturz durch ein fehlerhaftes Geländer oder ein Unfall während eines Tenderbetriebs – deckt die P&I-Police die damit verbundenen Verbindlichkeiten ab. Dazu gehören medizinische Kosten, Invalidität und andere Schäden. Diese Policen haben erhebliche Deckungssummen, um selbst die schwersten Vorfälle zu bewältigen. Was ist die Standard-Haftungsgrenze auf einer Charteryacht? Bei den meisten Superyachten liegt die P&I-Deckung zwischen 5 und 100 Millionen Euro, manchmal auch mehr, abhängig von der Größe, dem Wert und der Reiseroute der Yacht. Dies stellt sicher, dass ausreichend Mittel zur Verfügung stehen, um jeden denkbaren Anspruch Dritter zu decken und bietet ein starkes Sicherheitsnetz für jede Person an Bord.

Die Verantwortung des Charterers: Die Versicherungslücken schließen

Obwohl die Versicherung der Yacht für das Schiff und seine Verbindlichkeiten umfassend ist, schafft sie eine klare Abgrenzung der Deckung. Die Police des Eigners schützt die Yacht, aber sie schützt nicht die persönlichen Interessen des Charterers. Diese Unterscheidung ist von entscheidender Bedeutung. Die Versicherung der Yacht deckt weder Ihre persönliche Gesundheit, Ihr persönliches Eigentum noch Ihre finanzielle Investition in die Chartergebühr selbst ab. Deshalb müssen wir die Fragen „Benötige ich eine Reiseversicherung für einen Yachtcharter?“ und „Benötige ich eine persönliche Versicherung für einen Yachtcharter?“ mit einem festen und zuversichtlichen „Ja“ beantworten. Der Abschluss einer eigenen Versicherung ist nicht nur eine Empfehlung; es ist ein wesentlicher Schritt für jeden umsichtigen Charterer, eine Philosophie, die wir bei Bluebnc vertreten, um unseren Kunden ein wirklich nahtloses und sorgenfreies Erlebnis zu gewährleisten. Für ein tieferes Verständnis des Charterprozesses bietet unser Leitfaden für erstmalige Yachtcharter einen ausgezeichneten Überblick.

Das Unverzichtbare: Umfassende persönliche Reiseversicherung

Eine hochwertige persönliche Reiseversicherung ist Ihr wichtigster Kauf nach dem Charter selbst. Deckt die Reiseversicherung einen Yachtcharter ab? In den meisten Fällen ja, aber Sie müssen die Einzelheiten überprüfen. Bei der Auswahl einer Police ist es unerlässlich, sicherzustellen, dass sie mehrere wichtige Merkmale enthält. Erstens muss sie ein hohes Maß an medizinischer Notfalldeckung bieten, einschließlich der Behandlung in Privatkliniken. Zweitens, und das ist für einen Yachturlaub von entscheidender Bedeutung, muss sie ausdrücklich die medizinische Evakuierung von einem Schiff auf See abdecken. Die Kosten für den Lufttransport eines Patienten von einer Yacht auf den Balearen zu einem großen Krankenhaus in Palma oder Barcelona können exorbitant sein. Drittens sollte sie eine persönliche Haftpflichtdeckung beinhalten, falls Sie jemanden verletzen oder an Land Eigentum beschädigen. Schließlich sollte sie Ihr persönliches Eigentum gegen Verlust oder Diebstahl absichern. Die Police der Yacht deckt Ihr Gepäck, Ihre Elektronik oder Ihre Wertsachen nicht ab. Ihre Reiseversicherung ist Ihr persönliches Sicherheitsnetz, das Ihre Gesundheit und Ihr Eigentum während Ihrer gesamten Reise schützt.

Ihren finanziellen Einsatz schützen: Charter-Rücktrittsversicherung

Die Buchung eines Luxusyachtcharters ist oft mit einem erheblichen finanziellen Aufwand verbunden, der Monate im Voraus in Raten gezahlt wird. Was ist eine Charter-Rücktrittsversicherung? Es handelt sich um eine spezielle Police, die diese Investition schützen soll. Sie erstattet Ihnen Ihre nicht erstattungsfähigen Chartergebühren, wenn Sie gezwungen sind, Ihre Reise aus einer Reihe von bestimmten, unvorhergesehenen Gründen zu stornieren. Dazu gehören in der Regel: die plötzliche Krankheit oder der Tod des Charterers oder eines nahen Familienmitglieds; ein Brand oder eine Überschwemmung in Ihrem Haus; oder eine Jury-Pflicht. Die Kosten für diese Sorgenfreiheit sind relativ gering und liegen in der Regel zwischen 3 % und 5 % der gesamten Chartergebühr. Diese Versicherung muss zum Zeitpunkt Ihrer ersten Charteranzahlung abgeschlossen werden, da sie dazu dient, zukünftige, unbekannte Ereignisse abzudecken. Ihr Charter-Broker kann und sollte dies für Sie arrangieren. Angesichts der erheblichen Kosten, die in unserem Artikel Yachtcharter-Kosten erklärt aufgeführt sind, ist der Schutz Ihrer Chartergebühr vor Verlust eine vernünftige und sehr empfehlenswerte Vorsichtsmaßnahme.

Der ultimative Schutz: Versicherung für Stornierung aus beliebigem Grund (CFAR)

Für diejenigen, die ein Höchstmaß an Flexibilität und Schutz suchen, gibt es eine erweiterte Option: die Versicherung für Stornierung aus beliebigem Grund (CFAR). Sollten Sie also eine CFAR-Versicherung abschließen? Wenn Ihr Charter besonders hochwertig ist, weit im Voraus gebucht wurde oder wenn Sie einfach die Möglichkeit haben möchten, Ihre Pläne ohne erhebliche finanzielle Einbußen zu ändern, dann ist CFAR eine ausgezeichnete Wahl. Dieses Premium-Add-on ermöglicht es Ihnen, Ihren Charter aus jedem Grund zu stornieren, der nicht durch eine Standardpolice abgedeckt ist – ein Arbeitskonflikt, eine Änderung der persönlichen Umstände oder einfach ein Sinneswandel – und trotzdem einen erheblichen Teil Ihres Geldes zurückzuerhalten. In der Regel erstatten CFAR-Policen zwischen 50 % und 75 % der nicht erstattungsfähigen Kosten. Obwohl dies die Prämie erhöht, ist die damit verbundene Sorgenfreiheit für viele Charterer von unschätzbarem Wert, da sie fast das gesamte finanzielle Risiko aus der Buchungsentscheidung eliminiert.

Szenarien und Haftung an Bord: Von Schäden bis zu Kautionen

Das Leben an Bord einer Superyacht soll sorglos sein, aber es funktioniert innerhalb eines klaren vertraglichen Rahmens, in der Regel des MYBA-Chartervertrags, der die Verantwortlichkeiten aller Parteien umreißt. Das Verständnis Ihrer Rolle in diesem Vertrag, insbesondere in Bezug auf potenzielle Schäden und die Kaution, ist der Schlüssel zu einem reibungslosen und angenehmen Charter von Anfang bis Ende.

Was passiert, wenn ich etwas auf der Yacht beschädige?

Dies ist eine häufige und verständliche Sorge. Yachten sind mit edlen Materialien, empfindlichen Stoffen und anspruchsvoller Ausstattung gefüllt. Der Umgang mit Schäden basiert auf Angemessenheit und Absicht. Kleinere, unvermeidbare Unfälle wie ein verschüttetes Getränk auf einem Deckkissen oder ein zerbrochenes Weinglas werden in der Regel als „normaler Verschleiß“ betrachtet und vom Betriebsbudget der Yacht übernommen. Die Besatzung ist geübt im Umgang mit solchen kleinen Zwischenfällen. Die Situation ändert sich jedoch, wenn der Schaden erheblich ist oder auf grober Fahrlässigkeit beruht. Zum Beispiel wäre ein Schaden, der durch Rauchen in einem Nichtraucherbereich verursacht wird, ein tiefer Kratzer in einer hochglänzenden Holzplatte durch unachtsam gehandhabtes Gepäck oder ein Schaden an einem Kunstwerk die Verantwortung des Charterers. In diesen Fällen wird der Kapitän den Schaden begutachten und die Reparaturkosten von Ihrer Kaution abziehen. Der Prozess ist transparent, wobei der Kapitän den Schaden dokumentiert und einen Kostenvoranschlag für die Reparaturarbeiten vorlegt.

Die Kaution und wie man sie versichert

Die Kaution ist ein Standardbestandteil eines Chartervertrags. Es handelt sich um einen erstattungsfähigen Betrag, in der Regel ein Prozentsatz der Chartergebühr, der von einem neutralen Treuhänder gehalten wird. Ihr Zweck ist es, alle variablen Kosten zu decken, die nicht in der Chartergebühr enthalten sind, wobei die Hauptkosten die Reparatur von Schäden sind, die von der Charterpartei verursacht wurden. Dies führt zu einer entscheidenden Frage: Ist die Kaution versichert? Während die Kaution selbst eine Form der Sicherheit für den Eigner ist, kann der Charterer tatsächlich seine Haftung dafür versichern. Dies wird als Kautionsversicherung oder „Schadensverzicht“ bezeichnet. Durch die Zahlung einer relativ geringen, nicht erstattungsfähigen Prämie (z. B. 500 - 1.000 €) wird der Charterer von seiner finanziellen Verantwortung für Unfallschäden bis zum vollen Wert der Kaution befreit. Die Entscheidung für diesen Verzicht wird von uns bei Bluebnc Yachting sehr empfohlen, da er absolute Sorgenfreiheit bietet. Er eliminiert effektiv die Möglichkeit eines Streits über Schäden nach dem Charter und ermöglicht es Ihnen, sich vollständig zu entspannen, in dem Wissen, dass ein versehentliches Missgeschick nicht zu einer unerwarteten Rechnung führt.

Besondere Überlegungen: Wassersport, Wetter und mehr

Über die Kernkomponenten der Charterversicherung hinaus erfordern mehrere spezifische Szenarien besondere Aufmerksamkeit. Vom Nervenkitzel des Wassersports bis zur Unvorhersehbarkeit des Wetters ist das Verständnis, wie Ihre Deckung in diesen Situationen gilt, entscheidend für ein nahtloses Urlaubserlebnis. Unser Engagement für Exzellenz und Vertrauen bedeutet, sicherzustellen, dass Sie über jedes Detail vollständig informiert sind.

Versicherung für Wassersportaktivitäten

Ein Highlight jedes Mittelmeer-Yachtcharters ist die unglaubliche Auswahl an Wasserspielzeug. Benötigen Sie also eine Versicherung für Wassersportaktivitäten? Die Antwort hängt von der Art der Aktivität ab. Für standardmäßige, nicht motorisierte Ausrüstung, die von der Yacht zur Verfügung gestellt wird – wie Paddleboards, Kajaks, Schnorchelausrüstung und aufblasbare Schleppgeräte – ist die Haftung im Allgemeinen durch die P&I-Police der Yacht abgedeckt. Die Besatzung gibt gründliche Sicherheitseinweisungen und überwacht diese Aktivitäten. Die Situation wird jedoch bei Hochleistungs- oder lizenzpflichtiger Ausrüstung differenzierter. Für persönliche Wasserfahrzeuge (PWCs) wie Jet-Skis oder WaveRunner verlangen die meisten Gerichtsbarkeiten, einschließlich Spanien, dass der Betreiber eine spezielle Lizenz besitzt (z. B. den Powerboat Level 2 - PWC). Die Versicherung der Yacht deckt möglicherweise keine Gäste ab, die diese Fahrzeuge ohne die entsprechenden Qualifikationen betreiben. Darüber hinaus können Aktivitäten wie Tauchen (insbesondere wenn sie nicht Teil eines formellen Rendezvous-Tauchgangs sind), Kitesurfen oder die Verwendung fortschrittlicher Geräte wie eFoils oder Flyboards sowohl von der Police der Yacht als auch von Ihrer persönlichen Reiseversicherung ausgeschlossen sein, es sei denn, Sie haben ein spezielles Abenteuersport-Add-on. Es ist wichtig, die Aktivitätsausschlüsse in Ihrer persönlichen Reisepolice zu überprüfen und gegenüber Ihrem Kapitän und Ihrer Besatzung transparent über die Aktivitäten zu sein, die Sie unternehmen möchten, damit sie sicherstellen können, dass alle Operationen im Rahmen ihrer Versicherungs- und Sicherheitsprotokolle durchgeführt werden.

Umgang mit wetterbedingten Störungen

Was passiert, wenn der Charter wegen schlechten Wetters abgesagt wird? Dies ist eine kritische Frage, da das Wetter das einzige Element ist, das niemand kontrollieren kann. Der Kapitän hat die endgültige und absolute Befugnis zu entscheiden, ob die Bedingungen für die Fahrt sicher sind. Wenn der Kapitän es für unsicher hält, den Hafen zu verlassen oder eine geplante Reiseroute fortzusetzen, ist seine Entscheidung endgültig. Der Chartervertrag legt dann den Rückgriff fest. In den meisten Standardverträgen gibt es kein automatisches Recht auf Rückerstattung der Chartergebühr, wenn ein Charter aufgrund von schlechtem Wetter nicht beginnen kann oder gezwungen ist, in den Hafen zurückzukehren. Der Vertrag gilt für die Nutzung der Yacht für einen festgelegten Zeitraum, und die Yacht bleibt dem Charterer zur Verfügung, auch wenn sie auf einen sicheren Hafen beschränkt ist. Die Besatzung wird weiterhin den vollen Service bieten, und Sie können die Annehmlichkeiten der Yacht genießen. Hier kann jedoch eine umfassende Reiseversicherung mit spezifischer wetterbedingter Stornierungs- oder Unterbrechungsdeckung von unschätzbarem Wert sein. Eine solche Police kann Ihnen verlorene Chartertage erstatten und bietet einen finanziellen Schutz gegen die Launen der Natur. Es ist eine umsichtige Ergänzung Ihres Versicherungsportfolios, die sicherstellt, dass eine Woche unvorhergesehener starker Winde nicht zu einem vollständigen finanziellen Verlust führt.

Ihre vollständige Checkliste für die Yachtcharter-Versicherung

Um eine klare, übersichtliche Zusammenfassung zu geben, haben wir eine Checkliste zusammengestellt, die die wesentlichen Versicherungsschichten für einen Luxusyachtcharter aufschlüsselt. Diese Tabelle verdeutlicht, wer für die Organisation jeder Art von Deckung verantwortlich ist und was sie schützt. Für eine detailliertere Untersuchung, wie ein Charter zustande kommt, ist unser Leitfaden wie ein Yachtcharter auf Mallorca funktioniert eine ausgezeichnete Ressource.

Versicherungsart Wer arrangiert sie? Was sie hauptsächlich abdeckt Ist sie unerlässlich?
Police des Yachteigners (H&M und P&I) Der Yachteigner Physische Schäden an der Yacht; gesetzliche Haftung für Verletzungen von Gästen und Schäden Dritter. Obligatorisch (für die Yacht)
Persönliche Reiseversicherung Der Charterer Medizinische Notfälle, Evakuierung, persönliches Eigentum, persönliche Haftpflicht. Unerlässlich
Charter-Rücktrittsversicherung Der Charterer (über den Broker) Erstattung der Chartergebühr bei Stornierung aus versicherten Gründen. Sehr empfehlenswert
Kautionsversicherung (Schadensverzicht) Der Charterer Deckt die Haftung des Charterers für Unfallschäden bis zur Höhe der Kaution ab. Empfehlenswert für Sorgenfreiheit
Cancel For Any Reason (CFAR) Versicherung Der Charterer Teilweise Erstattung bei Stornierung aus *jedem* Grund. Optional (für maximale Flexibilität)

Häufig gestellte Fragen

Ja. Alle professionellen Charteryachten verfügen über eine umfassende Versicherung, einschließlich Kasko- und Maschinenversicherung, Haftpflichtversicherung Dritter und P&I (Protection & Indemnity) Versicherung, die Verletzungen von Gästen abdeckt. Bluebnc-Charter sind über Lloyd's of London versichert, den weltweit führenden Spezialversicherungsmarkt.

Ja, wir empfehlen dringend eine persönliche Reiseversicherung, die Krankheitskosten, Evakuierung, persönliches Eigentum und Reiseunterbrechung abdeckt. Die Versicherung der Yacht deckt das Schiff und die Haftpflicht ab, aber Ihre persönliche Gesundheit, Ihr Eigentum und Reiseunterbrechungen liegen in Ihrer Verantwortung.

Die Charter-Rücktrittsversicherung erstattet Ihnen Ihre Chartergebühr, wenn Sie aus versicherten Gründen (Krankheit, Verletzung, familiärer Notfall, Reiseunterbrechung) stornieren müssen. Sie kostet in der Regel 3–5 % der Chartergebühr und sollte zum Zeitpunkt der Buchung abgeschlossen werden. Ihr Charter-Broker kann dies für Sie arrangieren.

Ja, eine persönliche Reiseversicherung wird dringend empfohlen. Sie sollte Reiserücktritt, medizinische Notfälle, persönliches Eigentum und Haftpflicht abdecken. Die Versicherung der Yacht deckt das Schiff, aber nicht Ihre persönlichen Risiken ab.

Die Versicherung des Yachteigners deckt Kaskoschäden, Maschinenausfall und Haftpflichtansprüche Dritter (P&I-Versicherung). Sie deckt nicht Ihr persönliches Eigentum, Ihre medizinischen Kosten oder Ihren Reiserücktritt ab. Deshalb ist eine persönliche Versicherung unerlässlich.

Die Protection & Indemnity (P&I) Versicherung deckt die gesetzliche Haftpflicht des Yachteigners gegenüber Dritten, einschließlich Verletzungen von Passagieren, Umweltverschmutzung und Schäden an anderen Schiffen oder Eigentum. Alle kommerziellen Charteryachten müssen eine P&I-Versicherung haben.

Die CFAR-Versicherung ist die flexibelste Option, mit der Sie aus beliebigem Grund stornieren und eine teilweise Rückerstattung (in der Regel 50–75 %) erhalten können. Sie ist teurer als eine Standard-Rücktrittsversicherung, bietet aber bei hochwertigen Chartern ein beruhigendes Gefühl.

Geringfügige Schäden (Kratzer, zerbrochene Gläser) sind in der Regel durch normalen Verschleiß abgedeckt. Erhebliche Schäden, die durch Fahrlässigkeit verursacht werden, können von Ihrer Kaution abgezogen werden. Der MYBA-Vertrag definiert die Haftung eindeutig.

Die meisten umfassenden Reiseversicherungen decken Yachtcharter als Freizeitaktivität ab. Überprüfen Sie jedoch, ob Ihre Police Folgendes ausdrücklich abdeckt: Reiserücktritt, medizinische Evakuierung von einem Schiff und persönliche Haftpflicht während des Aufenthalts auf einer Yacht.

Die P&I-Versicherung der Yacht deckt Verletzungen von Passagieren, die durch das Schiff oder die Fahrlässigkeit der Besatzung verursacht wurden. Ihre persönliche Reiseversicherung sollte Ihre eigenen medizinischen Kosten abdecken. Die Besatzung ist in Erster Hilfe und Notfallverfahren geschult.

Einige Charterunternehmen bieten eine Kautionsversicherung (auch als Schadensverzicht bezeichnet) gegen eine zusätzliche Gebühr (in der Regel 500–1.000 €) an. Diese deckt den Kautionsbetrag im Falle eines Unfallschadens ab und gibt Ihnen ein beruhigendes Gefühl.

Die Standard-Yachtcharterversicherung deckt grundlegende Wassersportarten (Schwimmen, Schnorcheln, Paddeln) ab. Aktivitäten wie Jetski, Tauchen oder Parasailing erfordern möglicherweise eine zusätzliche Absicherung. Überprüfen Sie Ihre persönliche Reiseversicherung auf Aktivitätsausschlüsse.

Die Stornierungsbedingungen bei schlechtem Wetter variieren je nach Unternehmen. Wenn der Kapitän aus Sicherheitsgründen storniert, bietet das Unternehmen in der Regel eine Umbuchung an. Eine persönliche Reiseversicherung mit Wetterschutz bietet zusätzlichen Schutz.

Die Versicherung der Yacht deckt Ihre persönlichen Gegenstände nicht ab. Ihre persönliche Reise- oder Hausratversicherung kann Versicherungsschutz bieten. Wir empfehlen, Wertsachen sicher aufzubewahren und keine unersetzlichen Gegenstände an Bord zu bringen.

Die Haftungsgrenzen der P&I-Versicherung für Charteryachten liegen in der Regel zwischen 5 und 50 Millionen Euro, abhängig von der Größe der Yacht und den Anforderungen des Flaggenstaates. Dies deckt Verletzungen von Passagieren und Ansprüche Dritter ab.

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